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Geschichten |
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| In vielen Dörfern
und Städten in der Umgebung werden sich wahre Begebenheiten der lustigen
Art erzählt. So wird in der einen Gemeinde die brennende Wörnitz
gelöscht, in der Anderen die Gänse auf spezielle Art gerupft und
verspeist.
In Megesheim wird die Geschichte über das Schafrupfen weitergegeben. Hier wurden schon immer viele Schafe gehalten und deren Wolle vermarktet. Als einmal ein Wandergeselle in Megesheim Halt machte, sah er, wie die Schäfer ihre Tiere zum Bach trieben, sie wuschen und scherten. Der wandernde Handwerker machte sich über die Schafscherer lustig und erklärte ihnen, dass er diese Art des Schafscherens noch nie gesehen hätte. Überall auf der Welt werden die Schafe zwischen die Beine geklemmt und gerupft, wie man Gänse rupft, wenn man die Flaumfedern entfernt. Der Handwerker hatte offenbar eine besondere Überzeugungskraft und brachte die Dorfbewohner dazu, die Schafe auf diese Weise zu rupfen. Die Schafe ließen sich das aber nicht gefallen und so blökten und bockten die Schafe. Sie rissen ihre Peiniger um und stießen sie zu Boden. Über dieses Drunter und Drüber lachte sich der Handwerksgeselle schief, krumm und bucklig. Er muss allerdings dabei die wütenden Megesheimer nicht bemerkt haben, die sich ihn griffen und fürchterlich verprügelten. Seit dem sind die Megesheimer die "Schofrupfer". An diese Geschichte erinnert heute der Megesheimer Faschingsgruß. |